Jojo unterwegs

Tag 24: Koča na Doliču – Dom na Komni

oder: will der Jojo Aussicht haben, muß er Varianten gehen..

Okok, Chistof. Ich hab verstanden. Du willst daß ich immer noch ein paar Meter dran hänge und kündigst Aussicht an, die ich dann nicht habe und bietest am nächsten Tag noch einen „kleinen“ Umweg an, um das ein wenig nachzuholen. Das war mit den versprochenen Ausblicken auf die Julischen Alpen so die ich erst durch den Umweg auf den Oisternig bekam – und das war gestern so, als mir der Ausblick auf den Triglav verwehrt wurde. Also hieß es heute den Kanjavec mitzunehmen. Ich geb’s aber zu: das zu entscheiden fiel nicht wirklich schwer, das Wetter war einfach zu gut. Und was sind schon 200 HM und 1¼ Stunden zusätzlich, wenn man schon 22 Tage unterwegs ist. Also auf geht’s. Doch zuerst hieß es von unterwegs lieb gewonnenen Freunden Abschied nehmen. Sowohl Adi, mit den ich jetzt seit Stall unterwegs war, als auch Barbara und Florian wollten auf den Triglav hoch.

Machts gut. Und zumindest Barbara und Florian dürfte ich in Triest wieder treffen. Adi eher nicht, es sei denn er ist am 17. richtig früh in Triest. Aber so wie es aussieht, treffe ich morgen wieder mit Dietmar zusammen. Und da wir beide Castelmonte überlaufen und uns in Albana einquartiert haben, dürfte die neue Reisegruppe bis Triest stehen.

Blick zurück zur Koča na Doliču. Eine wirklich einfache Hütte, aber die Jungs und Mädels dort waren echt gut.

Jetzt aber erst mal hoch zum Kanjavec. Der Weg war nicht ganz so einfach zu finden. Aber man hat sich zwischenzeitlich an slowenische Sparsamkeit bei der Wegmarkierung gewöhnt… Daher gings…




Wie gesagt, das Wetter war fantastisch..

Hey, ich bin ja gar nicht allein. Mein Schatten begleitet mich….

So sieht also der Triglav aus der Nähe aus.

Das hab ich noch vor mir…

Und das hab ich schon hinter mir. Ganz im Hintergrund guckt noch der Großglockner raus…


Mondlandschaft im Abstieg.

Was ich zu dem Zeitpunkt noch nicht wusste: es sollte einer der abwechslungsreichsten Etappen werden. Die Information kam im Wanderführer fand ich ein wenig zu kurz….

Nach der Mondlandschaft gings durch ein wirklich schönes Hochtal…
Autsch! Der Felssturz war heftig…

Allmählich wurde die Vegetation üppiger.. Um schließlich fast ein bisschen wie Urwald zu werden.

Noch mal über eine kleine Hochebene  und dann war auch die Hütte schon erreicht… Mist. Der Badesee ist ein wenig zu weit…



https://www.komoot.de/tour/t84959520?ref=atd

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